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Vom 15. bis 17. April 2015 stand mal wieder ein BarCamp auf dem (Lern-) Programm. Aber nicht irgendein BarCamp, sondern DAS BarCamp 2015 Graz!

Für all die wenigen, die mit dem Begriff BarCamp immer noch nicht wirklich etwas anfangen können: Ein BarCamp (häufig auch Unkonferenz, Ad-hoc-Nicht-Konferenz) ist laut Wikipedia „eine offene Tagung mit offenen Workshops („Sessions“), deren Inhalte und Ablauf von den TeilnehmerInnen zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden.“

Kurz gesagt: In unserem Fall ein unkonventioneller Wissensaustausch mit 300 Medien- und Technologie-EnthusiastInnen. Es wird diskutiert, präsentiert, neue Ideen gedacht, entwickelt und umgesetzt oder verworfen. Die Themenvielfalt für die drei Tage konnte sich sehen lassen: Design, Wissensmanagement, politische Kommunikation, Startups- und Firmengründungen sowie mobile Plattformen. Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhnnnnnnsinn.

Sessions als Lehrveranstaltung

Uns COS-Studis wurde die Entscheidung, wann wir was besuchen insoweit etwas abgenommen, da wir am Freitag mit unserem Lehrplan gut versorgt waren. Blieb also der Samstag. Da wurde das Experiment gewagt, die Lehrveranstaltung „Accessibility and Multi-Screen-Design“ von und mit Eric Eggert als Session zu veranstalten. Ein paar TeilnehmerInnen, die nicht zu uns COSler gehörten, wagten sich zur ersten Session noch in unseren Raum. Bei der Fortsetzung nach einer kurzen Pause waren wir dann allerdings wieder unter uns. Schade, denn Eric brachte uns sein Thema durch viele Videos sehr anschaulich näher.

Auch schade, dass es – wie sonst bei den Sessions üblich – nicht zu den immer sehr interessanten (manchmal auch sehr detaillierten und ausufernden) Diskussionen und Beispielen aus der Praxis kam. Etwas mehr Interaktion wäre sicherlich schön gewesen. Aber wie ich unseren Studiengangsleiter Heinz Wittenbrink kenne, werden wir sicherlich in den nächsten Semestern noch viele weitere BarCamps zum Ausprobieren und Experimentieren haben.

Die Bastel-Session

Wie schon gesagt, die Themen der Sessions waren sehr vielfältig. Man konnte nicht überall dabei sein. Vieles kann man aber über die sogenannten „edupads“ (offene Dokumentation der Sessions) nachlesen. So hätte mich die Session „Buchbinden“ sehr interessiert. „Endlich mal was zum Angreifen”, war von einer Teilnehmerin zu hören. Dem stimme ich zu. Wie man auf Twitter sehen konnte gingen die BastlerInnenen mit etwas Selbstgemachtem nach Hause. Wie schön!

Auch tierische Gäste gaben sich die Ehre und sorgten mit ihrer Teilnahme für Aufsehen. Welche artgerechten Sessions bei ihnen auf dem Programm standen, weiß nur Frauchen bzw. Herrchen alleine…

Noch ein Riesenlob für das Catering von Jürgen Weinmüller und seinem Team. Top! Wirklich super lecker und für jeden war etwas dabei!

Das nächste BarCamp für uns COSler findet voraussichtlich am 23. Mai in London statt. Ja, richtig gelesen in LONDON. Wir sind nicht nur in Graz unterwegs, sondern halten eine Präsenzwoche in Great Britain ab. Natürlich gibt es dazu auch wieder einen Beitrag. Bitte noch etwas Geduld.

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