Ab dem zweiten Semester gibt es in unserem Studiengang Content Strategie die Möglichkeit, Wahlfächer auszusuchen. Eines davon heißt „Wissensmanagement/ interne Kommunikation und fand bei Alexander Stocker statt.

Zunächst hatte unsere kleine Gruppe von neun COS-Studenten die Aufgabe, eine Fallstudie zum Thema interne Kommunikation/Wissensmanagement auszuwählen, diese zu zweit der Gruppe zu präsentieren und einen Bezug zum eigenen Unternehmen herzustellen. Gesagt getan. Allerdings waren die von uns ausgewählten Fallstudien von sehr unterschiedlicher Qualität, sodass nicht immer zusätzliche Infos recherchiert werden konnten, die sicherlich zum besseren Verständnis der Studie bei dem einen oder anderen Fall beigetragen hätte.

Eine weitere Aufgabe war das Gestalten einer Barcamp-Session mit Bezug zur Lehrveranstaltung. Allerdings konnten hier nicht alle Teilnehmer des Seminars mitmachen, das es parallel noch eine andere (Pflicht-) Lehrveranstaltung gegeben hat. Aber nachzulesen über den Sessionplan des BarCamps 2015 in Graz.

Konzept für Social Software

Die nächste und letzte Aufgabe war eine Erstellung eines Einführungskonzepts von Wissensmanagement mit Social Software für die interne Kommunikation im eigenen Unternehmen. Im Konzept waren mindestens zu schildern: Leidensdruck der eigenen Organisation, Definition von Zielen (wer/wie/was/wo/warum), Beschreibung einer Einführungsstrategie und die Ausarbeitung als Text.

Da einige von uns in Branchen arbeiten, die einer Social Software eher skeptisch gegenüber stehen wie zum Beispiel konservativere Unternehmen oder Ministerien, war es sehr spannend zu hören, mit was die einzelnen Studis so im Alltag zu kämpfen haben. Der Leidendruck ließ sich hier allerdings sehr gut schildern. Kurz und knapp: Stillstand.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Für viele von uns war das vorgestellte Konzept auch nur Zukunftsmusik. Ob so ein Konzept je umgesetzt wird, fraglich. Auf jeden Fall konnten wir uns untereinander Tipps geben, Meinungen austauschen, Erfahrungen aus der Praxis erzählen und mit dem Gedanken schließen „wir sind mit dem täglichen Kampf im Unternehmen nicht alleine“. Manchmal hat so ein Gedanke auch durchaus etwas Beruhigendes.

Im dritten Semester geht es hoffentlich so weiter: mit vielen Beispielen, Erfahrungen von Leuten aus der Praxis und einem erfolgreichen (!) Transfer des Gelernten ins eigene Unternehmen.

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