Eigentlich stand das Thema für die Master-Thesis schon fest. Eigentlich. Aber dann kam alles ganz anders.

 

Geplant war, dass ich eine Content Strategie für die Vermögensverwaltung im Jahr 2025  unter besonderer Berücksichtiugn der Ansprüche der Generation Y schreibe. Also über ein sehr in die Zukunft gerichtetes Thema, man könnte fast sagen ein innovatives Thema. Spätestens da hätte es mich stutzig machen sollen. Innovativ? Im Finanzsektor??? Aber zunächst kann man ja mal die Verdrängungstaktik anwenden und erste Zweifel einfach bei Seite schieben. Passt schon.

Und dann…

Dann kam die erste Recherche zum Thema. Sie war, um es positiv auszudrücken, überschaubar.
Dann ein erster Austausch mit Freunden und Bekannten. Viele Fragen. Warum Generation Y? Warum nicht Z? Woher kommen die Daten? Sind sie belastbar? Ist das ein Thema für eine Privatbank? Sind das nicht alles nur Spekulationen?
Dann die Vorstellung im Unternehmen. Um es kurz zu halten: no way.

Dann die Hektik: Was nun? Ein neues Thema musste her. Am Ende fiel die Auswahl auf ein Projekt, was schon länger im Haus geplant war, aber immer wieder aus diversen Gründen verschoben worden ist und jetzt sehr schnell zum Laufen gebracht werden soll: Eine Content Strategie für einen Newsletter einer Privatbank.

Auch wenn meine Kommilitonen das andere Thema besser gefunden hätten: „Dein erstes Thema fanden wir besser – zukunftsweisend und für bessere Berufschancen.“

Sehr aufbauend übrigens. Aber egal. Mein neues Thema heißt jetzt „Newsletter“. Ich mach das jetzt so.

 

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