Content geht nicht ohne SEO – das ist nach vier Semestern Content Strategie in unseren Köpfen fest verankert. Google kennt keinen Stillstand und feilt immer weiter am Algorithmus. Martin Höllinger versucht, das Geheimnis zu lüften und gibt uns spannende Insights in die aktuellen Entwicklungen.

Ist Amazon das neue Google? Viele Käufer überspringen die Suche auf Google und tippen Ihre Produkte gleich in den Online-Shop ein. Dieser Trend ist nicht nur bei Amazon spürbar, sondern auch bei Reiseseiten wie Booking.com. Die Absatzkanäle fungieren als alternative Suchmaschine und haben ihren eigenen Algorithmus.Dabei gilt auch hier: Wer oben steht, gewinnt. Es lohnt sich daher nicht nur für Google zu optimieren sondern Inhalte auch für andere Absatzkanäle anzupassen.

Suchverhalten auf Amazon unterscheidet sich von Google

Während sich bei Google alles um den Verkauf von Werbeanzeigen dreht, ist die Amazon-Suche auf den Verkauf von Produkten ausgerichtet. Im Klartext: Wer wissen will, wie viel Mehl er für einen Marmorkuchen braucht, sucht in Google. Wer eine gute und günstige Küchenwaage kaufen will, geht direkt auf Amazon. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Parameter für beide Suchmaschinen.

Um die eigenen Produkte effektiv über die Amazon-Suche zu bewerben, solltet Ihr zunächst den Aufbau der Amazon-Suchmaschine verstehen. Amazon bietet dazu mit dem Amazon Seller Central ein hauseigenes Katalogsystem. Hier könnt Ihr Eure Produkte kategorisieren – und umso exakter Ihr dabei vorgeht, desto erfolgreicher seid Ihr. Wenn Ihr also zum Beispiel eine rote Küchenwaage anbietet, nutzt unbedingt den entsprechenden Farbfilter. Nur dann werdet Ihr richtig gelistet.

Tipp: Gerade bei Amazon spielen User-Bewertungen eine entscheidende Rolle und beeinflussen das Ranking beziehungsweise die Konversion erheblich. Jetzt aber bloß keine Fake-Bewertungen! Stattdessen fordert lieber Kunden zum Beispiel nach dem Kauf per E-Mail auf, euer Produkt zu bewerten.

Heute gelernt, morgen angewendet

Ich freue mich immer besonders, wenn ich die Lerninhalte aus dem Studium gleich in der Agentur einsetzen kann. Unter anderem arbeiten wir hier für einen Kunstbuch-Verlag, der seinen Hauptumsatz über Amazon macht. Hier werde ich gleich mal Nachhaken, inwieweit die Produkte für den Shop optimiert sind.

Hilfreiche Tools dazu habe ich bereits recherchiert und hoffe, die bald ausprobieren zu können. Online-Dienste wie AMZ Tracker oder UberSeller  werten die Ranking-relevante Funktionen wie historische Verkäufe und Conversion Rate aus und zeigen Optimierungspotenziale aufzeigen.

Hier findet Ihr noch mehr SEO-Trends  – von AMP-Pages bis zur Google Search Console.

 

 

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