Eine Content Stratgie wirbelt die Kommunikationsstrukturen eines Unternehmens ganz schön durcheinander. Die Veränderung bewirkt aber nur ihren Zweck, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Ursula Kronenberger gibt Tipps, wie Ihr einen Change Prozess im Unternehmen auslöst, ohne Panik zu verbreiten.

Spannendes Storytelling statt schnöder Meldungen und die Inhalte werden nicht mehr in Word abgetippt, sondern direkt ins CMS eingepflegt – eine Content Strategie dient dazu dem User Inhalte zu bieten, die ihn wirklich interessieren und Prozesse im Unternehmen zu verschlanken. Trotzdem wirkt ein Content Stratege vor allem, wenn er von extern kommt, auf viele Angestellte erst einmal wie ein Eindringling, der nichts als Ärger verbreitet. Plötzlich zweifelt einer alle Strukturen an, die sich jahrelang bewährt haben. Das bedeutet viel Arbeit.

Jede Veränderung löst Verunsicherung bei den Mitarbeitern aus. Sie wissen nicht, wie sie sich in der neuen Situation oder während der Übergangsphase verhalten sollen. Um eine Content Strategie zu implementieren, ist es wichtig, den Mitarbeitern die Angst und ihre Zweifel zu nehmen. Nur wenn sie hinter dem neuen Konzept stehen, werdet Ihr Erfolg haben.

Die strategische Mobilisierung ist ein Prozess, der in Phasen abläuft. Es handelt sich dabei um einen Kreislauf, bei dem jederzeit Rückschritte notwendig und sinnvoll sein können.

Mitarbeiter in den Kommunikationsprozess einbinden

Unabdingbar für eine erfolgreiche Veränderung ist jedoch eine klare und transparente Kommunikation über das Veränderungsvorhaben. Nur wenn Ihr die Mitarbeiter ausreichend über die Veränderung informiert und die den Gesamtzusammenhang zur Unternehmensstrategie kennen, werden sie sich für den Wandel einsetzen.

Wichtige Veränderungen über standardisierte E-Mails zu versenden oder via Intranet zu verkünden, mag zwar eine effiziente Methode sein, um möglichst viele Personen gleichzeitig zu informieren. Doch im Change Prozess hat die direkte Kommunikation klare Vorteile: Ihr bindet den Betroffenen direkt ins Gespräch ein und bekommt sofort Feedback. Missverständnisse können so sofort aus dem Weg geräumt werden. Ihr geht so auf Nummer sicher, dass die Botschaft auch wirklich ankommt und verstanden wird.

Gedanken zur internen Kommunikation in Ihrer Firma hat sich auch meine Studienfreundin Julia zu dem Thema gemacht. Ein interessantes Beispiel!

 

 

 

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